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Beim Anbruch der 1980er, waren bestimmte Line Dances schon ein paar Jahre bekannt. Dennoch waren es die frühen 80er wo die Geburt des Line Dance wie wir es heute kennen, geschah. 1980 choreographierte Jim Ferrazzano den „Tush Push“, der heute einer der bekanntesten Line Dances ist. Er wurde jedoch ursprünglich Big-Band Musik der 40er Jahre geschrieben. Er war der erste choreographierte Line Dance (im Unterschied zu den auf der Tanzfläche ‚entwickelten‘).
Ebenfalls 1980 choreographierte Jimmie Ruth White in Texas zwei Line Dances, „The Travelling Four Corners“ und den „J.R. Hustle“. Während sie in ihrer Originalform Square Dances waren, wurden sie rasch zu Line Dances gemacht. Sie wurden also aus der Country & Western Tanz Szene heraus entwickelt und auffällig genug, auch zu Country Music getanzt. Diese Übernahme von Tänzen anderer Tanzformen als Line Dances wurde eine erwiesene Quele für viele der frühen Line Dances. Viele Volkstänze wurden an Country Music angepasst und bekamen neue Namen, so wie der „Charleston Cowboy“, der „Alley Cat“ und der „Wild, Wild, West“ (Barn Dance). Diese Adaption wurde im besonderen gefördert durch das Erscheinen des Kinofilms „Urban Cowboy“ in den frühen 1980ern mit John Travolta der auch den „Cotton-Eyed Joe“, den „Two Step“ und einige andere Line Dances inspirierte.
1981 brachten die Oakridge Boys „Elvira“ heraus. 1985 war der Tanz gleichen Namens und seine zahlreichen Abkömmlinge (Electric Slide, The Freeze, etc.) verbreitet. Unbekannt ist nur, wann der Tanz choreographiert wurde – das früheste Stepsheet stammt von 1985, aber der Tanz geht möglicherweise auf 1981 oder 1982 zurück. Das 1985er Stepsheet würde Linedancern von heute befremdlich vorkommen – statt einer Schrittbeschreibung waren sie als Diagramme gezeichnet..
In diesen frühen Jahren war Line Dance in keiner Weise eng mit Country Music verbunden. Einige wurden zwar zu Country Music getanzt, die meisten aber zu der Musik der Zeit: zu Pop und Rock ’n Roll. Einige der bekanntesten Tänze dieser Zeit waren „Copperhead Road“, zu dem gleichnamigen Rock Song von Steve Earle, „Cruisin“ zum Pop Song „Still Cruisin“ von den Beach Boys und „Mustang Sally“ zu dem R&B Track gleichen Namens der Commitments.
Natürlich waren nicht alle Tänze der 1980er Non-Country Tänze. Es gab schon auch einige Tänze zu Country Music, wie z.B. Bill Bader’s „Bootscoot Boogie“ (1990).
Vielleicht sollte das letzte Wort zum Thema Geburt des Line Dance dem meistbekannten Mitglied der Line Dance Gemeinschaft überlassen bleiben, Bill Bader:
„Line Dance Geschichte ist wie Menschheitsgeschichte – Es gibt die Vorgeschichte und dann folgt die geschriebene Geschichte. Line Dances wahre Geschichte beginnt mit den ersten niedergeschriebenen Tänzen. Und das ist, wie allgemein bekannt, in den 1970ern es sei denn jemand legt ältere Belege vor. Und das ist immer die Aufgaber der Geschichtsschreibung … abgesehen davon Mythos von Wahrheit zu trennen.“
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